Förderverein bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. 2.0 / bergbauaktiv

Eine der Hauptaufgaben des Arbeitskreises Wetter/Herdecke des Fördervereines Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. sind Kontroll- und Instandhaltungsarbeiten des über 200 Jahre alten Schlebuscher Erbstollen, der noch bis 1967 von der Zeche Neu Wülfingsburg zum Ableiten der Grubenwässer genutzt wurde.

Hier sehen Sie uns bei unseren Arbeiten, für die wir uns jeder Zeit über Unterstützung in Form von Spenden oder Mitarbeit über und unter Tage sehr freuen würden. Bei Interesse kontaktieren Sie uns einfach unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Auch bei uns kommt zur Sicherheit neben modernen CO² Messgeräten auch noch die gute alte Wetterlampe zum Einsatz. Als Transporthilfe haben sich Surfbretter bewährt


Bis zu 1 m große Kohlenstücke des hier anstehenden Sicherheitspfeilers von Flöz Wasserbank, in dem der Erbstollen zum Großteil aufgefahren wurde um gleichzeitig auch zur Kohlenförderung dienen zu können,


die in den Erbstollen abbrechen und die Wasserführung behindern, müssen bei Seite geräumt werden.


Regelmäßige Kontrolle der vom Erbstollen zur Kohlenförderung aufgefahrenen Aufhauen.


Hier entfernt unser Mitglied Michael Geröll aus der Rösche um Aufstauungen zu beseitigen.


Unser Arbeitskreisleiter Marco Kiesler bei einer Kontrollbefahrung.

Hier sehen Sie uns bei der Beseitigung eines Verbruches.

Vorher


Und nachher aus der anderen Richtung. Der Wasserstand vor dem Verbruch konnte um gut 30 cm gesenkt werden.


Die alten hölzernen Balken (Einstriche) auf denen Schienen und hölzerne "Wege" lang führten sind nach über 100 Jahren zum großen Teil mehr oder weniger verrottet in die Rösche verbrochen und werden so weit möglich hier von unserem Mitglied Uwe aus der Rösche entfernt


Genau wie hier Geröll, das aus einem Querschlag in die Rösche des Erbstollens geschwämmt wurde.


Hier zum Großteil noch nicht in die Rösche gestürzte Einstriche mit teilweise erhaltenen Bretterbeschlag und Schienen am Ende des Flözes Wasserbank.
An der Wand rechts sieht man wie hoch der Wasserstand nach Regenfällen auch sein kann. Unter den Balken steht das Wasser schon ca. 60 cm! Der Stollen darf somit nur von sachkundigen Personen befahren werden. Lebensgefahr besteht durch entsprechend hohe Wasserstände und CO2 Konzentrationen, welches aus den alten mit Feinkohle verfüllten Flözen austritt!

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